Teilleistungen


Stellen Sie sich die Teilleistungen des Gehirns als Zahnräder vor, die, um funktionieren zu können, ineinander greifen müssen.

Vergleich mit einer Uhr: schon das Fehlen der kleinsten Zacke eines Zahnrädchens kann die Uhr zum Stillstand bringen.

Schwach entwickelte Teilleistungen können das Erfüllen von Leseaufgaben, Schreib- und Rechenaufgaben sehr erschweren.

Legasthene und dyskalkule Menschen kompensieren, das heißt, sie machen „Umwege“ beim Denken um die verlangte Leistung zu erbringen. Dies braucht jedoch mehr Zeit und Kraft, deshalb ermüden sie viel rascher. Ihre Aufmerksamkeit bei Lese- und Rechenaufgaben lässt schon nach kurzer Arbeitszeit nach.

Teilleistungsdefizite können durch ein gezieltes und konsequentes Training verringert werden!


Die Optik oder visuelle Wahrnehmung:
Figuren, Bilder, Wortbilder speichern, unterscheiden und die entsprechende Wiedergabe

Die Akustik oder auditive Wahrnehmung: Satzmelodien hören, Hauptlärm und Nebenlärm trennen, weiche und harte Konsonanten sowie Dehnungen und Schärfungen trennen

Die Raumlage: taktile Wahrnehmung (Tastsinn), Raumorientierung (oben-unten-links-rechts-vorne-hinten), das Verdrehen von Buchstaben und Zahlen